David Chang schreibt in seinen Memoiren darüber, was es gekostet hat, Momofuku aufzubauen, und er tut das mit einer Offenheit, die das Buch schwer aus der Hand zu legen und mitunter unbequem zu lesen macht. Bipolare Störung, Wut und eine auffällige Ambivalenz gegenüber dem eigenen erarbeiteten Erfolg. Zudem spricht er unbeschönigt darüber, wie er sich als Chef verhalten hat. Die Restaurantbranche hat ein echtes Problem mit psychischer Gesundheit, und das hier ist das ehrlichste Buch darüber, das ein breites Publikum erreicht hat. Das Buch enthält also keine Rezepte, sondern ist eher eine Reflexion und ein Einblick in die Restaurantbranche eine Generation nach Anthony Bourdains Kitchen Confidential. Geschrieben zusammen mit Gabe Ulla.
Format: Softcover
Seitenzahl: 304
Sprache: Englisch
Erstveröffentlichung: 2020