Christian Puglisi eröffnete Relæ 2010 in der Jægersborggade in Kopenhagen mit einer klaren Idee: Speisen von höchster Qualität, ohne weiße Tischdecken und ohne Zeremonie, pflanzenzentriert, nachhaltig und im Kern intellektuell. Die Straße war zu dieser Zeit aus ganz anderen Gründen bekannt und wurde später zu einer der meistdiskutierten Essadressen der Stadt, mit Relæ und dem Schwesterlokal Manfreds als Schwerpunkten. Das Restaurant erhielt seinen Michelin-Stern, und Puglisi seinen Platz unter den Köchen, die tatsächlich verändert haben, wie eine ganze Generation denkt. Beide Restaurants sind heute geschlossen, was das Buch zu einem Dokument über etwas macht, das wirklich geschehen ist.
Das Buch basiert auf Puglisis eigenen Gedanken und Ansichten zu verschiedenen Themen, die kurz und prägnant behandelt werden, mit relevanten Perspektiven, die zugleich neuartig und selbstverständlich erscheinen, sobald er seine Argumente dargelegt hat. Sein Buch soll so verwendet werden, wie er selbst Kochbücher nutzt: als Inspiration, zum kurzen Durchblättern, zum immer wieder Zurückkehren und um neue Ideen daraus zu gewinnen. Er fordert den Leser beinahe ausdrücklich dazu auf, keines der Rezepte genau nachzukochen, sondern sie anhand der Techniken, Zutaten und des Verhältnisses zur Qualität zu interpretieren und sich davon inspirieren zu lassen.
Format: Gebunden
Seitenzahl: 448
Sprache: Englisch
Erstveröffentlichung: 2014
The Kitchen Lab Auswahl
Relæ bewies, dass Weltklasse keine weiße Tischdecke braucht, und das ist heute so selbstverständlich, dass man vergisst, dass es jemand zuerst behaupten musste. Das Restaurant ist geschlossen, doch der Beweis bleibt: eine ganze Reihe guter, ehrgeiziger Fine-Dining-Restaurants, die entspannt sind statt Haute Cuisine.