
Südasien
Südasien umfasst Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka und Nepal, und die wichtigste Erkenntnis der gesamten Kategorie ist, dass Curry keine Küche ist, sondern ein britischer Sammelbegriff für Hunderte Gerichte, die wenig miteinander zu tun haben.
Madhur Jaffrey machte diesen Punkt bereits 1973 in An Invitation to Indian Cooking deutlich und ist bis heute die Autorin, die der westlichen Welt beibrachte, zwischen den Regionen zu unterscheiden. Die Küche des Punjab mit Tandoor und Milchprodukten hat wenig gemeinsam mit der bengalischen Küche mit Fisch und Senföl, der kokosbasierten Küche Keralas oder der vegetarischen Küche Gujarats.
Pushpesh Pants India: The Cookbook versammelt mehr als 1.000 Rezepte, nach Bundesstaaten geordnet, und dient als Nachschlagewerk der Kategorie.
Meera Sodha steht für die moderne Hausmannskost, Dishoom für das Erbe der iranischen Cafés in Bombay und London, und auf Schwedisch gibt es Masala mama für alle, die indisch kochen möchten, ohne den Umweg über die englische Sprache zu nehmen.
Die Grundlage ist überall dieselbe, nämlich geröstete ganze Gewürze, Temperieren in heißem Öl, Hülsenfrüchte und Brot, aber die Proportionen entscheiden alles.