Karen Page und Andrew Dornenburg sind verheiratet und schreiben gemeinsam. Sie hat einen MBA von Harvard, er ist ausgebildeter Koch, und ihre Arbeitsweise ist seit den 1990er-Jahren dieselbe: Sie befragen eine große Zahl von Profiköchen dazu, was sie tatsächlich miteinander kombinieren, und tragen die Antworten zusammen.
Die Methode tauchte erstmals 1996 in Culinary Artistry auf. Dieses Buch von 2008 machte daraus ein eigenständiges Nachschlagewerk und wurde im darauffolgenden Jahr mit einem James Beard Award ausgezeichnet.
Die Einträge sind alphabetisch nach Zutaten geordnet. Schlägt man Artischocke nach, erfährt man, womit Köche sie regelmäßig kombinieren und was sie vermeiden. Die Gewichtung ist direkt in der Typografie sichtbar: Je mehr Köche eine Kombination genannt haben und je nachdrücklicher sie dies taten, desto fetter ist das Wort gesetzt. Man erkennt auf einen Blick den Unterschied zwischen einer sicheren und einer möglichen Kombination.
Keine Rezepte, und genau das ist die Idee. Das Buch soll benutzt und nicht gelesen werden. Es ist das Werkzeug, das aufgeschlagen neben dem Schneidebrett liegt, wenn jemand versucht, etwas Eigenes zu komponieren.
Einband: Hardcover
Anzahl der Seiten: 392
Sprache: Englisch
Erstmals erschienen: 2008